Probenpräparation
Warmeinbetten in einen thermoplastischen oder duroplastischen Kunststoff. Der Einbettprozesses wird bei 100°-180°C und 100-240 bar durchgeführt. Nach bereits 30 Minuten können die Proben weiter bearbeitet werden.
Druckfreies Kalteinbetten von porösen, spröden und temperaturempfindlichen Proben in Epoxidharz. Empfindliche Proben können mit dieser Methode unbeschadet eingebettet werden. Die Aushärtezeit beträgt jedoch ungefähr 12 Stunden.
Eingebettete Proben werden anschließend mit einer Struers Schleif- und Poliermaschine verarbeitet. Je nach erwünschter Oberflächenrauigkeit dauert dieser Prozess zwischen 1h - 4h.
Durchmesser der Einbettformen: 40mm
Schleifmittel: bis zu 1µm Diamantsuspension
Für nichtleitende Proben steht eine AuPd - Sputter Anlage zur Verfügung um diese mit Metall zu bedampfen.
Zur Untersuchung von Bruchkanten können Proben mit flüssigen Stickstoff auf -196 °C herab gekühlt und anschließend gebrochen werden.